»Schenke herzlich und frei« – Was sind Geschenke, über die man sich wirklich freut?

Familienleben

Die Kunst des richtigen Schenkens

Schenke groß oder klein,
Aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
Die Gaben wiegen,
Sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei
Was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
So dass die eigene Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
Dass dein Geschenk
Du selber bist.

Joachim Ringelnatz

 

In wenigen Wochen ist Weihnachten, das Fest der Liebe und des Schenkens. Viele Kinder mögen schon ihren Wunschzettel geschrieben haben und Eltern überlegen nun angestrengt, was sie ihrem Kind oder ihren Kindern schenken können.

Ein Blick Blick in deutsche Kinderzimmer zeigt: Viele gleichen übervollen Spielzeuglagern, in denen kein Wunsch offen bleibt. Wie oft passiert es, dass bei all der Vielfalt manches Kind gar nicht mehr weiß, was es spielen soll und lustlos ein Spiel oder eine Legofigur aus dem Regal zieht.

Im Netz gibt es schon Seiten, die »sinnvolle« Ideen verbreiten für »Kinder, die schon alles haben«. Unsere postmoderne Gesellschaft ist in einem Dilemma: Einerseits können wir Kindern all das kaufen und schenken, was ihre Augen zum Leuchten bringt. Andererseits sind wir oft so beschäftigt, dass wir leider nicht das schenken, was wirklich wertvoll und nachhaltig ist: Zeit miteinander zu verbringen.
Schon Ringelnatz hat in seinem Gedicht beschrieben, wie wichtig wir als Mensch im Prozess des Schenkens sind. Gerade heute sind wir als Eltern angehalten, dem Konsum mit seinen negativen Auswirkungen auch im Schenken Einhalt zu gebieten.

Den kompletten Artikel gibt’s in der aktuellen Bambolino-Ausgabe Dezember/Januar 2021/22 zu lesen!

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